Kreditkarten für Jugendliche, wirklich sinnvoll?

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Banken werden immer dreister. Kaum haben Jugendliche ein Einkommen und sind volljährig, bekommen diese schon Kreditkarten Angebote. Ob diese wirklich sinnvoll sind, ist anzuzweifeln. Es gibt Jugendliche die können mit Geld wunderbar umgehen, andere überhaupt nicht. Wie findet man nun raus, ob die eigenen Kinder sparsam oder verschwenderisch sind? Am besten testet man das ganze mit einem normalen Konto. Ist am Ende des Monats noch Guthaben vorhanden, kann man davon ausgehen, dass die Kinder sich bereits mit Geld auskennen. Auf zwingen muss man ihnen eine Kreditkarte trotzdem nicht.

Sie macht nur dann Sinn, wenn die Kinder zum Beispiel im Ausland studieren oder wohnen. Hier kann man natürlich auch eine Prepaid Karte beantragen oder eine echte Kreditkarte mit einem kleinen Rahmen. Keinesfalls sollte man einem jungen Menschen eine Karte in die Hand drücken, die einen Rahmen von 10.000 beinhaltet. Irgendwann kommt der Tag, wo die Karte bis zum Limit ausgeschöpft wurde. Am Ende dürfen es die Eltern bezahlen. Deswegen den Kindern immer nur schrittweise den Umgang mit dem Geld erklären, am besten mit einem Sparbuch bei der Privatbank. Sind sie einmal 18, können die Eltern sowieso nichts mehr dagegen sagen.

Vorher ist eine Kreditkarte einfach nur unverantwortlich. Im Endeffekt müssen es wirklich die Erziehungsberechtigten bezahlen. Das macht keinen Sinn. Die Prepaid Karten kann man problemlos jederzeit aufladen. Ist die Karte mal leer, wissen die Kids gleich, dass sie im nächsten Monat sparsamer sein müssen. So lernen sie es am besten. Nach und nach kann man das Guthaben erhöhen und irgendwann sind die Jugendlichen bereit, für eine echte Karte und können auch damit umgehen.